Wer bezahlt die Hochzeit?

Früher oder später stellt sich bei der Hochzeitsplanung die Frage: Wer bezahlt die Hochzeit? Denn eine Hochzeit kann mit teils sehr hohen Kosten verbunden sein, Hochzeitsmusik, Fotograf, Catering, Location oder die Hochzeitstorte, alles das kostet Geld. Nicht zu vergessen natürlich die wichtigsten Elemente, die zu einer Hochzeit dazugehören wie Brautkleider oder Hochzeitsanzug.

Kurz gesagt: Es kommen leicht Kosten von vielen tausend Euro zusammen. Muss alle diese Kosten das Hochzeitspaar selbst übernehmen oder ist es üblich, dass es dafür Unterstützung von Verwandten, Eltern etc. erhält?

Grundsätzlich hat sich die Aufteilung der Hochzeitskosten in den letzten Jahren stark geändert. Früher war es üblich, dass die Eltern der Braut die Kosten (oder den Großteil davon) einer Hochzeit übernahmen. Das spiegelt die Idee wider, dass die Braut in die Familie des Bräutigams überging und die Eltern der Braut daher für die Feierlichkeiten aufkamen.

Heute ist dieses Rollenbild natürlich veraltet und es ist normal, dass sich die Kosten für die Hochzeit auf Braut und Bräutigam gleichermaßen aufteilen. Es ist also heutzutage grundsätzlich mal so, dass die Kosten für die Hochzeit vom Hochzeitspaar selbst getragen werden.

Die wichtigsten Kostenpunkte einer Hochzeit im Überblick

Brautkleid und Hochzeitsanzug

Ohne geeignetes Outfit keine Hochzeit. Die Braut darf sich einmal wie eine Prinzessin fühlen, und auch der Bräutigam freut sich an einem stilvollen Auftreten.
Brautkleider und Hochzeitsanzüge gibt es von günstig bis sehr teuer, von maßgeschneidert bis von der Stange. Empfehlenswert ist es, nicht am falschen Platz zu sparen, damit die Freude an der eigenen Hochzeit durch ungünstig anliegende (darin fühlt man sich nicht wohl) oder eben nicht ganz so schöne Brautkleider und Hochzeitsanzüge getrübt wird.

Hochzeitslocation

Ein schönes Schloss, ein gemieteter Bauernhof oder ein Wirtshaus. Es gibt viele verschiedene Locations für die Hochzeit die kostenmäßig sehr unterschiedlich ausfallen können.
Meist sind Gasthäuser oder Veranstaltungssäle günstiger als das Heiraten auf einem Schloss oder in einem romantischen Bauernhof – wo zudem oft auch noch zusätzlich für Catering, Tische etc. bezahlt werden muss.
Die Kosten für die Location trägt meistens das Brautpaar selbst.

Hochzeitsmusik

Was wäre die kirchliche Trauung ohne stimmungsvolle Musik? Oder die abendliche Hochzeitsfeier ohne Stimmungs- und Tanzmusik?
Ab ca. 40 Personen ist die Buchung einer Hochzeitsband oder eines Hochzeits-DJs auf jeden Fall empfehlenswert, je größer die Hochzeitsgesellschaft, umso größer darf auch die Band sein.
Von den Kosten her sind Alleinunterhalter oder Hochzeitsduos natürlich günstiger als Bands mit 3, 4 oder mehr Musikern, aber es lohnt sich auf jeden Fall, im Detail Preise und was dafür geboten wird zu vergleichen.
Die Hochzeitsmusiker werden heute in der Regel vom Brautpaar bezahlt, allerdings kommt es auch immer wieder mal vor, dass beispielsweise die Kosten für die Band am Abend von den Eltern von Braut oder Bräutigam übernommen werden.

Polterabend

Das Poltern, also das letzte Mal Feiern als Junggeselle vor der Hochzeit, wurde früher traditionell von Freunden des Paares übernommen. Heute ist es üblich, dass sich Freunde und Brautpaar die Kosten aufteilen.

Hochzeitsreise

Die Hochzeitsreise gehört nicht direkt zur Hochzeit selbst, folgt aber meistens unmittelbar danach und muss daher bei den Kosten einer Hochzeit auch betrachtet werden.
Die Hochzeitsreise macht ja das Brautpaar alleine, daher entscheidet es auch selbst, wohin die Reise geht und wie lange man fortbleibt. Daher ist es auch üblich, dass das Hochzeitspaar selbst für die Kosten der Hochzeitsreise aufkommt.

Fazit

Zusammengefasst lässt sich festhalten, dass die Frage „Wer bezahlt die Hochzeit“ heute so beantwortet werden kann, dass grundsätzlich das Hochzeitspaar selbst die Kosten trägt. In einzelnen Bereichen kommt es jedoch schon vor, dass Familie oder Freunde das Brautpaar bei den Kosten unterstützen oder einzelne Teile einer Hochzeit bezahlen.